Sortieren

An der Fakultät für Informatik der TU Wien nutzen die Forscher_innen Logik als Werkzeug, mit dem Computerprogramme über die Welt „nachdenken“ können. Insbesondere im wachsenden Forschungsbereich der künstlichen Intelligenz sehen wir eine zunehmende Verwendung der Methoden der Logik. Computer, die unabhängig argumentieren und urteilen können, finden ihren Weg in sehr unterschiedliche Bereiche – zum Beispiel in der Medizin, im Business, aber auch im Alltag zu Hause. In Forschungsgruppe “Algorithms and Complexity” geleitet von Stefan Szeider, arbeiten an Algorithmen für besonders schwere Probleme, die in künstlicher Intelligenz, Logik und Optimierung auftreten. In diesem Bereich gehören die ForscherInnen an TU Wien zum internationalen Spitzenfeld.

Experiment: Sortiernetzwerk

Das Bild rechts zeigt die schematische Darstellung eines sogenannten Sortiernetzwerks.

Hier wandern sechs Zahlen, die bei den Eingängen (den orangen Quadraten oben) unsortiert einlangen, durch das Netzwerk, und landen sortiert bei den Ausgängen (den orangen Quadraten unten). Bei jedem Knoten des Netzwerks (den grauen Kreisen) werden die beiden einlaufenden Zahlen verglichen: die größere verlässt den Knoten über die rote dicke Linie, die kleinere über die blaue dünne Linie.

In unserem Experiment werden die Zahlen durch freiwillige Mittwirkende verkörpert, die durch das Netzwerk schreiten. Es mach durchaus Spass zu versuchen, in möglichst kurzer Zeit gemeinsam die Zahlen zu sortieren!

Solche Sortiernetzwerke haben zahlreiche Anwendungen in der Informatik, wo sie in verschiedner Weise realisiert und unter anderem bei der Entwicklung von Algorithmen eingesetzt werden.

Sortiernetzwerke geben auch Anlass für interessante theoretische Fragestellungen: um n Zahlen zu sortieren, wieviele Knoten benötigt ein Netzwerk? Was ist die geringste notwendige Tiefe (d.h. Anzahl der Knoten, die von einer Zahl zwischen Eingang und Ausgang durchlaufen werden müssen)?

11. Informatiktag

27. September 2018

Am Donnerstag, 27. September fand die 11. Informatiktag veranstalten von Österreichische Computer Gesellschaft statt. Fast 150 interessierte Lehrpersonen folgten der Einladung und durch spannenden Workshops, Vorträgen und Rundgängen bei der teilnehmenden Aussteller entdeckten die Welt der Informatik. Die Vorträgen von Fachpersonen setzte auf Aufschließung  der Lücke zwischen der zeitgemessene Forschungsergebnisse aus dem breiten Feld von Informatik und die Digitalisierungskompetenzen, die bereits in Grundschulbildung mit der Schule 4.0. gefördert sind. Die unterrichtspraktisch ausgerichtete Workshops bearbeiten Themen wie: Tools für Gamification im Unterricht, Calliope und Microbits im Unterricht, Legobots, Gendergerechter Unterricht, 3D Druck, oder Informatikunterricht für die Kleinsten, wo kein Rechner benötigt wird – CS Unplugged.

In den Pausen hätten die Lehrende die Möglichkeit die Ergebnisse des Jugend-Video-Wettbewerbs ,,Algorithmen in 60 Sekunden” kennen zu lernen, als auch die Materialien für CS Unplugged zu sammeln. Mehr hier:

Kinderuni Technik 2018: Wie denkt ein Computer?

9. Juni 2018

Prof. Martin Nöllenburg und Prof. Stefan Szeider haben im Rahmen der KinderUni 2018 einen Workshop vorbereiten bei den du spielerisch erfahren kannst, wie ein Computer denkt und Probleme löst.

Wie kann Google so schnell die richtige Seite finden, obwohl es über eine Milliarde Webseiten gibt? Das ist ja wie die Stecknadel im Heuhaufen! Hier erfährst du durch Laufen, Zeichnen und Rätsellösen, wie Computer diese und andere Aufgaben durch clevere Algorithmen blitzschnell meistern.

Die vorliegenden Experimenten sind die Umsetzung des bekannten Computer Science Unplugged – CS Unplugged.

Mehr hier.

This is how the workshop ended.

Kids doing the interview with Martin and Stefan for Ö1.

See you next year!

CS Unplugged

Die vorliegenden Experimenten und Ablaufideen sind die Umsetzung des bekannten Computer Science Unplugged – CS Unplugged. CS Unplugged ist eine Sammlung von kostenlosen Lernaktivitäten, die Informatik durch Spiele und Puzzles unterrichten, die Karten, Streicher, Buntstifte und viel herumlaufen verwenden. Die Sammlung wird jetzt häufig für den Unterricht in Schulen verwendet. Alle von CS Unplugged angebotenen Aktivitäten sind ,,open source“, so dass Sie das Material kopieren, teilen und ändern können.

CS Unplugged auf Englisch hier.

CS Unplugged auf Deutsch hier.